Snaps engagierte Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden
19. Dezember 2023
Wir glauben fest daran, dass die Menschen mit Snapchat tiefere und gesündere Beziehungen zu den Personen aufbauen können, die ihnen in ihrem Leben wichtig sind. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir täglich daran, unserer Community auf unserer Plattform ein sicheres Erlebnis zu bieten. Es ist für uns nicht nur richtig, so zu handeln, sondern es ist ein zentraler Bestandteil unserer Mission. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden. Dafür zuständig ist unser globales Team für Strafverfolgungsoperationen, das die Behörden rund um die Uhr bei ihren Ermittlungen unterstützt.
Snapchat ist anders aufgebaut als herkömmliche Social Media-Plattformen. Wir wissen, wie wichtig die direkte Kommunikation mit den Strafverfolgungsbehörden ist, denn sie müssen wissen, wie unsere Plattform funktioniert und wie wir ihnen als Ressource dienen und Informationen an sie weitergeben können.
Deshalb brachte unser Team für Strafverfolgungsoperationen Anfang des Monats mehr als 3.300 Mitglieder von Strafverfolgungsbehörden, die auf Bundes-, bundesstaatlicher und lokaler Ebene tätig sind, zu unserem 3. jährlichen Law Enforcement Summit zusammen. Bei dieser Konferenz führten wir den Teilnehmern vor Augen, wie Snapchat funktioniert, und informierten sie über unsere Sicherheitsfunktionen und -richtlinien.
Eines der Hauptziele der Konferenz: Wir wollten den Strafverfolgungsbehörden aufzeigen, wie sie mit Snap zusammenarbeiten und sich bei ihren Ermittlungen unterstützen lassen können. Zwar werden Inhalte auf Snapchat automatisch wieder gelöscht, da die Kommunikation dem Wesen echter Gespräche zwischen Freunden entsprechen soll. Wir können jedoch bestehende Kontoinformationen und Inhalte aufbewahren, wenn wir eine rechtsgültige Anfrage seitens einer Strafverfolgungsbehörde erhalten. Wir können Daten zum Beispiel auch unter folgenden Umständen aufbewahren:
Wenn wir gegen Inhalte vorgehen, die gegen unsere Community-Richtlinien verstoßen, bewahren wir die damit verbundenen Daten in der Regel über einen längeren Zeitraum hinweg auf, falls die Strafverfolgungsbehörden im Zuge ihrer Ermittlungen weitere Informationen benötigen.
Gemäß unseren Richtlinien bewahren wir die Daten all solcher Accounts 180 Tage lang auf, die der zentralen Meldestelle für vermisste und ausgebeutete Kinder (National Center for Missing and Exploited Children, NCMEC) gemeldet wurden. Damit geben wir den Behörden mehr Zeit als rechtlich vorgesehen, die Berichte des NCMEC einzuholen und ggf. Informationen für ihre Ermittlungen bei uns anzufordern.
Die zeitnahe Unterstützung der Strafverfolgungsbehörden hat für unser Team für Operationen im Bereich Strafverfolgung Priorität. Wir können auf die meisten rechtlichen Verfahren innerhalb von zwei bis vier Wochen reagieren. Wenn wir eine dringende Offenlegungsanfrage erhalten, bei der eine unmittelbare Gefahr für das Leben oder ernsthafter Verletzungen besteht, antwortet unser Team in der Regel innerhalb von 30 Minuten. Unser Team unterstützt die Strafverfolgungsbehörden nicht nur bei der Bearbeitung aller rechtsgültigen Anfragen, sondern wir leiten auch jegliche Art von Inhalten proaktiv weiter, bei denen eine unmittelbare Lebensgefahr besteht.
Wir sind uns der Herausforderungen bewusst, mit denen die Strafverfolgungsbehörden im digitalen Zeitalter konfrontiert sind. Wir möchten sie bei ihrer Arbeit zum Schutz unserer Communitys unterstützen und dabei zugleich unserer Verpflichtung zum Datenschutz gegenüber unseren Nutzern gerecht werden. Wir sind allen dankbar, die an dieser Veranstaltung teilgenommen haben, und wir werden auch weiter engagiert mit den Strafverfolgungsbehörden überall in der Welt zusammenarbeiten.
– Rachel Hochauser, Head of Law Enforcement Outreach bei Snap und Safety Ops Strategic Advisor