Snap Values

Monat der mentalen Gesundheit: Bekanntgabe einer branchenweiten Kampagne zur Bekämpfung der landesweiten Fentanyl-Epidemie

16. Mai 2022

In den letzten einhalb Jahren hat Snap sich sehr darauf konzentriert, seinen Beitrag zur Bekämpfung der landesweiten Fentanyl-Krise zu leisten, die sich während der Pandemie weiter verschärft hat. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) schätzen, dass in den 12 Monaten bis Ende November 2021 über 100.000 Menschen an einer Drogenüberdosis gestorben sind.

Wir bei Snap haben einen ganzheitlichen Ansatz gewählt, um Drogenhändler von unserer Plattform zu entfernen, unsere Unterstützung für Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden zu verstärken und Snapchatter über die Gefahren von gestreckten, mit Fentanyl versetzten Pillen aufzuklären. Dabei arbeiten wir eng mit Eltern, Expertenorganisationen und Strafverfolgungsbehörden zusammen, um zu erfahren, wie wir diese Bemühungen weiter verstärken können.

Um unsere In-App-Aufklärungsbemühungen zu unterstützen, haben wir letztes Jahr eine Studie bei Morning Consult in Auftrag gegeben, um besser zu verstehen, wie junge Menschen über Fentanyl informiert sind und warum sie zunehmend zu verschreibungspflichtigen Pillen greifen. Unsere Forschung hat nicht nur ergeben, dass junge Menschen sich der außerordentlichen Gefahren von Fentanyl und seiner Verbreitung in gestreckten, verschreibungspflichtigen Pillen nicht bewusst sind, sondern sie hat auch einen starken Zusammenhang zwischen der weiterreichenden Krise bezüglich psychischer Gesundheit und dem zunehmenden Konsum verschreibungspflichtiger Medikamente ans Licht gebracht. Teenager leiden unter einem hohen Maß an Stress und Angst und experimentieren daher mit nicht-medizinischem Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten als Bewältigungsstrategie. 

Durch unsere laufende Arbeit ist klar geworden, dass ein weiterreichender, branchenweiter Ansatz erforderlich ist, um sowohl junge Menschen als auch Eltern über die Gefahren von Fentanyl aufzuklären. 

Heute sind wir dankbar, dass wir mit dem Ad Council an einer beispiellosen Aufklärungskampagne zusammenarbeiten, die diesen Sommer startet, um die Amerikaner über die Gefahren von Fentanyl zu informieren. Snap wird zusammen mit Meta und Google diese Kampagne finanzieren. Mithilfe weiterer Medienpartner werden wir auch Medienräume zur Verfügung stellen und Inhalte entwickeln und verbreiten, die sowohl junge Erwachsene als auch Eltern über die wachsende Fentanyl-Krise aufklären sollen. 

Darüber hinaus informieren wir über unsere kontinuierliche Arbeit zur Bekämpfung von Drogenaktivitäten, indem wir unsere zugrunde liegende Technologie verbessern, um drogenbezogene Inhalte besser zu erkennen und gleichzeitig die Öffentlichkeit durch wichtige Partnerschaften und In-App-Aufklärungsressourcen zu sensibilisieren. 

Seit unserem letzten öffentlichen Update im Januar haben wir noch bessere maschinelle Lernmodelle zur automatischen Erkennung von drogenbezogenen Texten, Bildern und Emojis eingeführt. Seit März 2022 wurden mehr als 90 % der gefährlichen drogenbezogenen Inhalte, die wir mithilfe dieser Tools proaktiv erkannt haben, innerhalb von Minuten entfernt.

Wir erweitern auch durch folgende Maßnahmen unsere Aufklärungsressourcen für Snapchatter: 

  • Wir begrüßen neue Partner wie das von Admiral James und Mary Winnefeld gegründete SAFE-Projekt, das sich für die Bekämpfung der katastrophalen Suchtepidemie in den USA einsetzt, bei Heads Up, unserem In-App-Portal, das Snapchattern, die nach einer Reihe von drogenbezogenen Suchbegriffen und Slang suchen, Expertenressourcen zur Verfügung stellt. Seit dem Start von Heads Up wurden mehr als 2,5 Millionen Snapchattern proaktiv Aufklärungsinhalte von vertrauenswürdigen Expertenorganisationen wie Song for Charlie, Shatterproof, der Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA), den Centers for Disease Control and Prevention (CDC), den Community Anti-Drug Coalitions of America (CADCA) und der Truth Initiative angeboten.

  • Die Ausweitung unserer Partnerschaft mit CADCA durch die Zusammenarbeit mit ihrem National Advisory Youth Council zur Entwicklung von Heads-Up-Ressourcen, die speziell auf Drogenmissbrauch, Engagement in der Community und Präventionsarbeit ausgerichtet sind.  

  • Zusammenarbeit mit Partnership to End Addiction – der landesweit führenden Organisation für Suchtprävention, Behandlung und Genesung – zur Entwicklung eines Leitfadens, der Eltern und Betreuer über die Gefahren von Fentanyl aufklärt und Tipps gibt, wie sie mit ihren Teenagern über die Risiken sprechen können. Dieser Leitfaden wird auf Englisch und Spanisch auf der Ressourcenseite von Partnership to End Addiction und im Sicherheitscenter von Snap verfügbar sein. 

  • Im Rahmen unserer laufenden Sonderserie Good Luck America, die sich mit der Fentanyl-Krise befasst, werden wir in den kommenden Wochen unsere nächste Folge mit einem Interview mit Dr. Rahul Gupta, dem Direktor der National Drug Control Policy im Weißen Haus, veröffentlichen, um Snapchattern zu helfen, die Epidemie der Drogenüberdosierung und deren Auswirkungen auf junge Amerikaner zu verstehen. 

Zusätzlich zu diesen neuen Tools und Ressourcen aktualisieren wir auch unseren In-App-Medienfluss, um es Snapchattern noch einfacher zu machen, schädliche Inhalte zu melden – auf diese Weise können wir noch schneller handeln, um unsere Community zu schützen. Dazu reduzieren wir die Anzahl der Schritte, die nötig sind, um eine Meldung einzureichen, stellen detaillierte Definitionen für jede Meldekategorie zur Verfügung, damit klar ist, was unsere entsprechenden Richtlinien sind, erhöhen die Anzahl der Meldekategorien, damit die Art des Missbrauchs genauer bestimmt werden kann, und schließen den Feedback-Loop, indem wir Snapchattern mitteilen, wie wir auf ihre Meldungen reagieren.

In den kommenden Monaten werden wir auch unsere neuen Tools für Eltern einführen, mit dem Ziel, Eltern einen besseren Einblick zu geben, mit wem ihre Teenager auf Snapchat sprechen, ohne dabei die Privatsphäre der Teenager zu verletzen. 

Zusätzliche Bemühungen zur Unterstützung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens unserer Community 

Im Rahmen des Monats der psychischen Gesundheit kündigen wir außerdem eine Reihe neuer Partner an und stellen kreative und didaktische Tools vor, die Snapchattern helfen sollen, sich um ihre psychische Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu kümmern und ihre Freunde zu unterstützen. Wir glauben, dass dies besonders wichtig ist, da es einen starken Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Selbstmedikation bei Jugendlichen gibt. Diese Bemühungen umfassen Folgendes: 

  • Die Teilnahme als Partner am ersten Mental Health Youth Action Forum des Weißen Hauses zusammen mit führenden gemeinnützigen Organisationen im Bereich der psychischen Gesundheit, um junge Menschen zu befähigen, Maßnahmen für psychische Gesundheit zu ergreifen. 

  • Wir sind Gründungspartner des Mental Health Action Day. Um Snapchatter daran zu erinnern, sich um ihr eigenes Wohlbefinden zu kümmern, werden wir eine neue Augmented-Reality(AR)-Linse einführen, die Snapchatter dazu ermutigt, eine Wellness-Pause einzulegen und an einer Atemübung teilzunehmen. 

  • Außerdem fügen wir neue Partner zu Here For You, unserem In-App-Portal für psychische Gesundheit, hinzu, darunter die Jed Foundation, die American Foundation for Suicide Prevention, Movember und die National Alliance for Eating Disorders.

Mit der Einführung dieser zusätzlichen Ressourcen setzen wir uns weiterhin jeden Tag für die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Community ein. Als App, die entwickelt wurde, um Menschen dabei zu helfen, mit ihren realen Freunden zu kommunizieren – von denen wir wissen, dass sie eine wichtige Unterstützung für Menschen mit psychischen Problemen sind – werden wir weiterhin innovative Tools und Ressourcen entwickeln, um Snapchattern zu helfen, gesund und sicher zu bleiben.  

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